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19 März 2020

Jeep® Renegade

Jeep® Renegade

 

Übersicht

Jeep® Renegade: Der kleine GlobalTrotter von Jeep

 

  • Das erste Modell von Fiat Chrysler Automobiles (FCA) in Kooperation zwischen den U.S.A. und Italien, verkauft in mehr als 100 Länder
  • Jeep® Renegade erweitert die Marke Jeep ins Segment der kleinen SUV und kombiniert Kraftstoff-Effizienz und dynamische Fahreigenschaften auf befestigten Straßen mit den Offroad-Fähigkeiten eines Jeep
  • Open Air Freiheit zweier Dachsysteme, unter anderem das einzigartige „My Sky“
  • Frisches, jugendliches Karosseriedesign mit der stilistischen Tradition der Marke Jeep
  • Vollständige Entkopplung von Kardanwelle und Hinterachsantrieb aktiviert den 4x4-Antrieb nur, wenn er wirklich gebraucht wird und verbessert so den Gesamtverbrauch
  • Jeep Active Drive und Jeep Active Drive Low: zwei moderne vollautomatische 4x4-Systeme sorgen für die legendären Jeep-Fähigkeiten
  • Insgesamt sieben effiziente Motor/Getriebe-Kombinationen, inklusive neuer Drei- und Vierzylinder-Benzinmotorenfamilie T-GDi und zwei MultiJet II-Turbodieselmotoren und der Wahl zwischen Schaltgetriebe, Sechsgang-Doppelkupplungs-Automatikgetriebe und Neungang-Automatikgetriebe
  • „Small-Wide 4x4“-Architektur kombiniert dynamische Fahreigenschaften auf befestigten Straßen mit den klassenbesten Offroad-Fähigkeiten
  • Fortschrittliche Schutz- und Sicherheits-Funktionen mit sechs Airbags, ESC mit elektronischer Überschlagsvermeidung, Rückfahrkamera, Auffahrvermeidung, Adaptive Cruise Control, Spurhalte-Assistent und Verkehrszeichenerkennung
  • Verfügbar als Sport, Longitude, Limited und Trailhawk

 

Der Jeep® Renegade erweitert das weltweite Modell-Angebot der amerikanischen Kultmarke Marke in das ständig wachsende Seg­ment der subkompakten Sports Utility Vehicles (SUV).

Gleichzeitig ist der Jeep Renegade das erste Fahrzeug von Fiat Chrysler Automobiles (FCA), das gemeinschaftlich von italienischen und U.S. Amerikanischen Ingenieuren und Designern entwickelt wurde, und der erste Jeep, der in Italien im Werk SATA in Melfi (Region Basilicata) gebaut wird – und zwar ausschließlich dort, also auch für den Verkauf in den Heimatmarkt U.S.A. Das fügt dem Renegade noch eine weitere Sonderstellung hinzu: Er ist der erste und bislang einzige Jeep, der aus einem Europäischen Werk in die U.S.A. verkauft wird.

Der Jeep Renegade steckt voller starker, stylischer Persönlichkeit im perfekten Format für die Großstadt ebenso wie für den Offroad-Trail. Im größten Innenraum des Segments genießen seine Passagiere ausgezeichnete Fahreigenschaften auf der Straße und unübertroffene Gelände-Fähigkeiten.

Zwei neue 4x4-Systeme – Jeep Active Drive und Jeep Active Drive Low – überzeugen mit der im Segment einzigen Entkopplung für Kardanwelle und Hinterachsantrieb, die stufenlos zwischen Zwei- und Vierradantrieb wechselt und damit den Kraftstoffverbrauch senkt wenn der Vierradantrieb nicht gebraucht wird.

Das Neungang-Automatikgetriebe sichert Maßstäbe setzende Fahrleistungen. Und ganz in der Tradition der Marke Jeep bietet auch der Renegade eine große Auswahl an Motor/Getriebe-Kombinationen ­– sieben an der Zahl.

Der Jeep Renegade steht in Deutschland seit dem 11. Oktober 2014 mit einer umfangreichen Modellpalette aus vier Ausstattungen – Sport, Longitude, Limited und Trailhawk zur Wahl. Mit dem Modelljahr 2019 stehen erstmals die innovativen neuen Turbo-Benzinmotoren von Fiat Chrysler Automobiles zur Verfügung. Sie maximieren die Kraftstoff-Effizienz und stellen überzeugende Leistungsfähigkeit auf und abseits der Straßen sicher. Verfügbar sind zwei verschiedene Benzinmotoren: der 1.0 mit 88 kW (120 PS) sowie der 1.3 mit 110 kW (150 PS), dazu zwei MultiJet II-Turbodiesel in drei Leistungsstufen mit 1,6 Litern Hubraum und 88 kW (120 PS) sowie zwei Litern Hubraum und 103 kW (140 PS) oder 125 kW (170 PS). Sie bieten jetzt SCR-Technologie (Selective Catalytic Reduction). Die Kraftübertragung übernehmen wahlweise je nach Ausstattung  ein Sechsgang-Schaltgetriebe, ein Sechsgang-Doppelkupplungs-Automatikgetriebe oder Neungang-Wandler-Automatikgetriebe sowie Vorderrad- oder Vierradantrieb.

 

Karosseriedesign

Die Designer wollten den typisch amerikanischen SUV Look und das sowohl für den Willys-Overland „Jeep“ MB von 1941 als auch für den aktuellen Jeep Wrangler charakteristische Open-Air-Gefühl in das B-Segment transportieren.

Ergebnis ist das außergewöhnliche Styling des Jeep Renegade, der ähnlich kraftvoll auf der Straße steht wie sein gro­ßer Bruder, der Jeep Wrangler. Der Renegade spricht gezielt jugendliche und neuen Erlebnissen aufgeschlossene Kunden auf der ganzen Welt an, indem er im B-Segment mit klassischen Jeep-Merkmalen wie den großen Böschungs- und Rampenwinkeln, den typischen trapezförmigen Radhäusern oder den runden Scheinwerfern ganz eindeutig als leistungsfähiges Offroad-Fahrzeug identifizierbar ist.

Einzigartig für ein kleines SUV sind darüber hinaus die beiden Dachsysteme, die den Passagieren auf komfortable Weise ein perfektes Open Air-Gefühl vermitteln: das große, zweiteilige, elektrisch betriebene Glas-Schiebe-Hubdach und das einzigartige Dachsystem My Sky, das aus einem vorderen und einem hinteren Panel in leichter Fiberglas-Honeycomb-Struktur besteht, die sich beide herausnehmen und sicher im Gepäckraum verstauen lassen. Kein anderer Wettbewerber im Segment bietet eine derartige Panorama-Sicht nach oben.

 

Innenraumdesign

Modern und wertig zitiert der Innenraum die legendäre DNS der Marke. Präzise Details, frische Farben, die hochwertigen Materialien, innovative Technologien und die intelligenten Abla­gemöglichkeiten charakterisieren die Passagierkabine.

Die unverwechselbare Formensprache im Innenraum des Jeep Renegade tauften seine Designer auf den Namen Tek-Tonic. Tek-Tonic kombiniert auf raffinierte Weise weiche und griffsympathische Formen und Oberflächen mit robusten und funktionalen Details. Große Flächen wie beispielsweise die kräftig ausgeformte Armaturenbrettabdeckung mit Soft-Touch-Beschichtung wechseln sich ab mit praktischen Elementen wie dem stabilen Haltegriff auf der Beifahrerseite, der bei Offroad-Ein­sätzen unersetzlich und daher ebenfalls vom Jeep Wrangler geborgt ist. Angedeutete Befestigungsklammern als optische Elemente, eloxierte Design-Akzente und kräf­tige Farben stammen aus der Welt des Extremsports, während das X als von Dachsystem und Heckleuchten des Renegade bekanntes Designelement den Tek-Tonic-Look auch im Innenraum verstärkt.

Ein intelligentes Stauraum-Konzept – unter anderem mit einer nach vorne klappbaren Bei­fahrersitzlehne und auf Wunsch einem herausnehmbaren sowie in der Höhe verstellbaren Zwi­schenboden für den Gepäckraum – sorgt dafür, dass auch umfangreiche Sport- oder Hobbyausrüstung komfortabel und organisiert ihren Platz findet.

 

Motoren

Sieben sparsame Motor-/Antriebskombinationen stehen für den neuen Jeep Renegade zur Wahl:

 

  • 88 kW (120 PS) 1.0 T-GDI Dreizylinder-Turbo-Benzinmotor mit Start&Stopp-Automatik, Sechsgang-Getriebe und Vorderradantrieb
  • 110 kW (150 PS) 1.3 T-GDI Vierzylinder-Turbo-Benzinmotor mit Start&Stopp-Automatik, Sechsgang-Doppelkupplungs-Automatikgetriebe und Vorderradantrieb
  • 88 kW (120 PS) 1.6 MultiJet II Turbo-Dieselmotor mit Start&Stopp-Automatik, Sechsgang-Getriebe und Vorderradantrieb
  • 88 kW (120 PS) 1.6 MultiJet II Turbo-Dieselmotor mit Start&Stopp-Automatik, Sechsgang-Doppelkupplungs-Automatikgetriebe und Vorderradantrieb
  • 103 kW (140 PS) 2.0 MultiJet II Turbo-Dieselmotor mit Start&Stopp-Automatik, Sechsgang-Getriebe und Vierradantrieb Jeep Active Drive
  • 103 kW (140 PS) 2.0 MultiJet II Turbo-Dieselmotor mit Start&Stopp-Automatik, Neunstufen-Wandler-Automatikgetriebe und Vierradantrieb Jeep Active Drive Low
  • 125 kW (170 PS) 2.0 MultiJet II Turbo-Dieselmotor mit Start&Stopp-Automatik, Neunstufen-Wandler-Automatikgetriebe und Vierradantrieb Jeep Active Drive Low

 

Automatikgetriebe mit neun Gängen

Diese Automatik gewährleistet in Kombination mit dem 2.0 MultiJet II-Turbodiesel-Motor beeindru­ckendes Spurtvermögen und komfortable Laufruhe auf der Autobahn bei im Vergleich mit einem Sechsgang-Automatikgetriebe deutlich reduziertem Kraftstoffverbrauch.

 

4x4-Systeme: Jeep® Active Drive und Jeep Active Drive Low

Angelehnt an die innovative 4x4-Technologie des größeren Jeep Cherokee bietet der Jeep Renegade zwei der fortschrittlichsten Vierradan­triebs-Systeme in seinem Segment. Beide verteilen die Motorkraft optimal zwischen beiden Achsen, im Extremfall bis zu 100 Prozent an ein einzelnes Rad. Zur Verfügung stehen die vollautomatischen Systeme Jeep Active Drive und Jeep Active Drive Low, deren letzteres mithilfe von Gangübersetzungszuordnung und der Kombination mit dem Bergabfahr-Assistenten ein Offroad-Verhalten erzeugt, das den Renegade in seinem Segment mit legendären Jeep-Fähigkeiten an die Spitze setzt.

Beide Systeme verteilen die Antriebskraft stets situationsabhängig, sei es unter Bedingungen mit reduzierter Traktion wie Regen oder Schnee oder aber für optimalen Gripp bei ambitioniertem Anfahren.

Sowohl Jeep Active Drive als auch Jeep Active Drive Low sind mit der Jeep Selec-Terrain™ Traktionskontrolle kombiniert, die vier Modi (Auto, Snow, Sport und Sand/Mud) für optimale 4x4-Performance auf jedem Untergrund und unter allen Wetterbedingungen bietet. Beim Jeep Renegade Trailhawk stellt Selec-Terrain zusätzlich den fünften Modus „Rock“ zur Verfü­gung.

Mit Einzelradführung rundum und bis zu 205 Millimetern Federweg sowie einer Bodenfreiheit von bis zu 210 Millimetern (Trailhawk) setzt der Jeep Renegade neue Maßstäbe für die Geländefähigkeit von SUVs im B-Seg­ment.

Technische Innovationen stehen bei jedem Jeep im Mittelpunkt. Und so war der neue Jeep Renegade bei seinem Marktstart das erste Kompakt-SUV mit automatischer Entkoppelung für Kardanwelle und Hinterachsantrieb. Das System schaltet nur dann stufenlos von Vorderrad- auf Vierradantrieb, wenn tatsächlich 4x4-Fähigkeiten gefordert sind. So wird der Treibstoffverbrauch im Normalbetrieb deutlich reduziert.

 

Infotainment und Sicherheit

Der Jeep® Renegade macht den Kunden kleiner SUV moderne Technologien zugänglich, die bisher Fahrzeugen höherer Segmente vorbehalten waren. Dazu gehören die innovativen Informations- und Entertainment-Systeme von Uconnect® mit wahlweise 12,7 Zentimeter, 17,8 Zentimeter oder 21,3 Zentimeter großem Touchscreen und Bluetooth® Freisprecheinrichtung.

Die Systeme Uconnect 7 und 8.4NAV können zur Nutzung von iPhones oder Smartphones mit Android-Betriebssystem während der Fahrt Apple CarPlay und Android Auto integrieren.

Das große Angebot fortschrittlicher Sicherheitssysteme an Bord umfasst unter anderem sechs serienmäßige Airbags, ESC mit elektronischer Überschlagsvermeidung (ERM), Rückfahrkamera, Kollisionswarnung (Forward Collision Warning-Plus), Spurhalteassistent (Lane Sense), Adaptive Cruise Control (ACC), Totwinkelassistent mit hinterer Querbewegungserkennung sowie Verkehrszeichenerkennung.

 

Design

Der Jeep® Renegade ergänzt das für die Marke charakteristische Open-Air-Vergnügen und das ikonische Styling mit Stadtverkehr-freundlichen Abmessungen und besonders sparsamen Motoren. Im beständig wachsenden Segment der kompakten Sports Utility Vehicle (SUV) tritt der Jeep Renegade mit kraftvollen Dimensionen, funktionellen Designelementen und einem Innenraum an, der mit nützlichen Technologien, einem vielseitigen Staukonzept und hochwertigen Materialien überzeugt.

Auch der kleinste Jeep muss in seinem Segment die besten Gelände-Eigenschaften bieten. Der Jeep Renegade kombiniert diese klassenbesten 4x4-Fähigkeiten in einem kompakten, wendigen Fahrzeug und entwickelt gleichzeitig die stilisti­sche Tradition der Marke weiter. Er transportiert die typische Formensprache und den Einfallsreichtum Amerikas in das B-Segment. Und schließlich muss der Renegade jenen jugendlichen und unternehmungslustigen Kunden Qualität, Effizienz und – mindestens ebenso wichtig – die Robustheit und das Open-Air-Vergnügen des legendären Jeep Wrangler geben.

 

Das Karosseriedesign

Ebenso wie der Jeep® Wrangler steht auch der neue Jeep Renegade kraftvoll auf der Straße und verkörpert mit seinen im Segment besten Böschungswinkeln klassenbeste Offroad-Fähigkeiten.

Von vorne ist der Renegade ganz entschieden Jeep, mit seinem für die Marke typischen Kühlergrill mit den sieben Lüftungs-Öffnungen. Vom Wrangler hat der kleine Renegade auch den kräftigen Frontscheiben-Rahmen geerbt, der dem Fahrzeug optisch Stärke gibt. Die großen runden Hauptscheinwerfer werden am oberen Rand von der Motorhaube leicht abgedeckt, was dem kleinen Jeep einen beinahe grimmigen Blick verleiht. Die aerodynamisch optimierte Frontschürze ist unterhalb des Kühlergrills zweigeteilt, mit der oberen Hälfte in Wagenfarbe und dem unteren Abschnitt mit stoß- und kratzunempfindlicher, durchgefärbter Kunststoffverkleidung.

Kurze Karosserieüberhänge, trapezförmige Radausschnitte und eine Skulptur gebende Mischung aus fließenden, von markanten Fasen unterbrochenen Linien beherrschen die robuste Seitenansicht. Breite Reifen, ausgestellte Kotflügel und die ansteigende Gürtellinie als Zitat der charakteristischen Wrangler-Halbtüren zeigen unmissverständlich Wrangler-DNS. Referenz an das Softtop der Marken-Ikone ist das auf Wunsch schwarz lackierte Dach des Renegade. Der Jeep Renegade ist mit durchgefärbten Kunststoff-Seitenschwellern ausgerüstet, die zum einen die Karosserie in diesem Bereich bei Offroad-Einsätzen schützen, zum anderen das Fahrzeug leichter erscheinen lassen, weil sie den Bereich oberhalb der Radmitten farblich betonen.

Typisch Jeep ist der Übergang von den Seiten zum Heck schildförmig gestaltet. Die wie beim Wrangler quadratischen Rückleuchten weisen außerdem ein X-Design auf, das an die Benzinkanister am Heck des Militärfahrzeugs Willys MB erinnert, aus dem die Marke Jeep einst hervorging.

 

Dachsystem My Sky für Open-Air-Vergnügen

Ähnlich wie der legendäre Willys-Overland „Jeep“ MB von 1941 bietet der neue Jeep Renegade Open-Air-Vergnügen. Allerdings bedeutend raffinierter als der Willys MB, der ja schlicht gar kein Dach hatte. Der Renegade nutzt wahlweise zwei unterschiedliche Dachsysteme, nämlich ein zweiteiliges, elektrisch betriebenes Glas-Schiebe-Hubdach – oder aber das einzigartige „My Sky“, das aus zwei Dachpanelen in leichter Glasfaser Honeycomb-Struktur mit Polyurethan-Bezug besteht, die sich leicht herausnehmen und im Kofferraum verstauen lassen. Das vordere dieser Panele lässt sich außerdem wie ein elektrisches Schiebe-/ Hubdach benutzen. Auf jedem der beiden My Sky Dachpanele findet sich das „X“-Ornament der Heckleuchten wieder.

 

Der Innenraum

Der Innenraum des Jeep Renegade folgt mit seiner robusten und energiegeladenen Optik der stilistischen DNS der Marke. Seine hohe Verarbeitungsqualität, die innovativen Materialien, die hochwertigen Farben, die modernen Technologien und das intelligente Stauraumkonzept sind von der Ausrüstung und dem aktiven Lifestyle des Extremsports inspiriert.

 

Das Innenraumdesign des Jeep Renegade entstand unter der Berücksichtigung von vier maßgeblichen Gesichtspunkten:

 

  • emotionale Design-Ansprache
  • Verwendung von High-Tech-Materialien und inspirierenden Farben
  • Integration modernster Technologien
  • Entwicklung eines intelligenten Stauraum-Konzeptes

Die Aufgabenstellung für die Innenraum-Designer des neuen Jeep Renegade war so einfach wie komplex: Nehmt ein leeres Blatt Papier und entwerft ein kompaktes SUV, das ihr gerne selber besitzen würdet. Diese Zielsetzung wird in den dynamischen Linien des Renegade, seinem sehr emotionalen Design und dem durch und durch gelungenen Zusammenspiel der skulpturenhaften Formen sehr deutlich. Mit seinem ikonischen Design hebt sich der neue Jeep Renegade klar vom Wettbewerbsumfeld in seinem Segment ab.

 

 

Sie nannten es Tek-Tonic

Der Innenraum des Jeep® Renegade spricht eine einzigartige Form- und Materialsprache, der die Jeep Designer den Namen „Tek-Tonic“ gaben. Tek-Tonic definiert sich in der Kreuzung aus weichen und griffigen Formen und Oberflächen mit robusten und funktionellen Details. Wesentliche Oberflächen wie die des Soft-Touch-Armaturenbrettes laufen zusammen mit markanten praktischen Elementen wie dem stabilen Haltegriff auf der Beifahrerseite, der bei Offroad-Fahrten unentbehrlich ist und der an den Jeep Wrangler erinnert. Der Haltegriff ist in den Belüftungs-Ausströmer auf der Beifahrerseite integriert und bildet so ein herausragendes Element.

Der aufgesetzte zentrale Luftausströmer und eloxierte Metall-Akzente sind von Schutzbrillen und Schuhen aus dem Extremsport inspiriert. Die ungewöhnlichen, stilisierten Schutzklammern, die den Touchscreen des Infotainment-Systems Uconnect®, die Schalthebelkulisse und die Lautsprecher in den vorderen Türen zu fixieren scheinen, strahlen Kraft und Präzision aus.

Dem Fahrer bietet der neue Jeep Renegade ein Lenkrad mit dickem Kranz und auf Wunsch auch einer Heizung, was im B-Segment sehr ungewöhnlich ist. Integrierte Tasten zur Fernbedienung von Audioanlage und Fahrzeugfunktionen sowie für Sprachkommandos erhöhen Sicherheit und Komfort weiter.

Das Hauptinstrument vor dem Fahrer, an dessen Trägergehäuse sich der Luftausströmer auf der Fahrerseite integriert, zeigt große analoge Rundanzeigen für Geschwindigkeit und Motordrehzahl. Zwischen den Rundanzeigen vermittelt ein monochromes Display mit 8,9 Zentimeter Bildschirmdiagonale oder ein 19 Zentimeter großes Farbdisplay mit Flüssigkristalltechnologie (TFT) wichtige Fahrzeugdaten. Die Anzeigen lassen sich vielfältig konfigurieren.

Der untere Bereich der Mittelkonsole nimmt das Media-Center mit USB- und AUX-Anschlüssen, die Bedienelemente der Klimaanlage, ein gedämpftes Handschuhfach sowie eine 12 Volt-Steckdose für mobile Geräte auf. Auf die Topografie der Moab-Wüste, ein bevorzugtes Offroad-Gelände amerikanischer Jeep Enthusiasten, weist die geprägte Grafik eines gummierten Ablagefachs in der Mittelkonsole hin. Die beiden vorderen Cupholder greifen das X-Design der Heckleuchten und Dachpaneele auf. Hier folgt die Form der Funktion – mit der X-Struktur können die Cupholder unterschiedlich große Trinkbehälter sicher fixieren – und zusätzlich auch ein Smartphone.

Die Mittel-Armlehne ist mit einem griffsympathischen Material bezogen und lässt sich für erhöhten Komfort horizontal verstellen. Das weiche Material der Türverkleidungen unterstreicht den Qualitätsanspruch des Jeep Renegade.

Alle Sitze des Jeep Renegade stützen den Körper nach ergonomischen Gesichtspunkten und ermöglichen ermüdungsfreies Reisen auch über lange Strecken. Je nach Modell sind sie mit hochwertigem Stoff oder Leder oder einer Kombination aus beidem bezogen. Die Rücksitzbank ist umklappbar, entweder im Verhältnis 60:40 oder auf Wunsch dreigeteilt (40:20:40).

Der Gepäckraum fasst bei normaler Sitzkonfiguration und Beladung bis zur Fenster-Unterkante 351 Liter (SAE Norm), mit umgeklappten Rücksitzen und dachhoher Beladung erhöht sich das Gepäckvolumen auf 1.297 Liter. Ein auf Wunsch erhältlicher höhenverstellbarer Zwischenboden im Kofferraum erleichtert es, dort Ordnung zu halten und nimmt außerdem die Paneele des Dachsystems My Sky auf. Damit die Paneele den Gepäckraum nicht verschmutzen, gehören zum Lieferumfang auch Schutzhüllen, in denen die Dachhälften verstaut werden können. Bei Bedarf lässt sich die Beifahrersitzlehne flach vorklappen und erlaubt dann, besonders lange Gegenstände im Innenraum zu transportieren.

 

Technik

Der Jeep® Renegade bietet eine Auswahl von zwei innovativen Vierradantriebs-Systemen für klassenbeste 4x4-Fähigkeiten bei allen Wetterbedingungen. Er ist das erste kleine SUV mit Hinterachs-, Kardanwellen- und Transfergetriebe-Entkopplung für 4x2 Verbräuche – aber einem 4x4 in ständiger Bereitschaft, wenn Traktion benötigt wird. Beide Systeme schalten stufenlos und bedarfsgerecht zwischen Vorder- und Vierradantrieb und regeln damit permanent und optimal die Drehmomentverteilung ohne jedes Zutun des Fahrers.

 

Jeep® Active Drive

Mit seinem innovativen Transfergetriebe (Power Transfer Unit; PTU) wechselt Jeep® Active Drive bei jeder Geschwindigkeit voll automatisch, stufenlos und bedarfsgerecht zwischen Vorder- und Vierradantrieb. Das System bedarf keiner Aktion des Fahrers, bietet Gier-Korrektur und verbessert sowohl Über- als auch Untersteuern. Jeep Active Drive kann bis zu 100 Prozent des Motordrehmoments an ein einzelnes Rad schicken und sichert damit optimale Haftung auf Oberflächen mit niedriger und wechselnder Traktion. Eine voll variable Nasskupplung im Hinterachs-Differenzial nutzt die von Jeep selbst entwickelten Algorithmen zur exakten Dosierung von Drehmoment an die Hinterachse für jede Fahrsituation – vom sportlichen Anfahr-Start über dynamisches Kurvenfahren bis hin zu Oberflächen mit wenig Traktion.
 

Jeep® Active Drive Low

Mit diesem Vierradantrieb erreicht der neue Renegade die beste Gelände-Fähigkeit seiner Klasse. Jeep® Active Drive Low baut auf Jeep Active Drive auf und fügt mittels intelligenter Kombination aus extrem kurzer erster Gangstufe, Antriebsachsübersetzung und Hill Descent Control ein Kriechgang-Untersetzungsverhältnis von 20:1 hinzu, was beim Renegade wesentlich zum Prädikat „Trail Rated“ beiträgt. Das System ist den Versionen Limited und Trailhawk mit 2.0 Turbodiesel-Motor und Neungang-Automatik vorbehalten und macht den Trailhawk sogar bei extremen Geländebedingungen zum Klassenbesten.

Jeep Active Drive Low verfügt über den Bergabfahr-Assistenten Hill Descent Control und der Trailhawk zusätzlich über einen fünften Modus „Rock“ für das Selec-Terrain™ System.

Hill Descent Control (HDC) lässt den Renegade weich und kontrolliert selbst unebene und rutschige Gefälle meistern ohne dass der Fahrer das Bremspedal auch nur berühren muss. Mit aktivierter Hill Descent Control übernimmt das ABS die Kontrolle an jedem einzelnen Rad und führt den Renegade selbst an extremen Gefällen sicher nach unten.

 

Jeep® Selec-Terrain™ System

Jeep® Active Drive und Active Drive Low arbeiten mit dem Traktionskontroll-System von Jeep zusammen, dem Selec-Terrain™. Selec-Terrain erlaubt es dem Fahrer, diejenigen Einstellungen für Straße und Gelände auszuwählen, die er möchte. Der Wahlschalter des Selec-Terrain stellt dem Fahrer bis zu fünf verschiedene Fahr­programme zur Verfügung, mit denen er unter allen Umständen und bei allen Bodenbedingungen stets das beste Fahrergebnis erzielen kann: Auto, Snow, Sport, Sand/Mud und – ausschließlich beim Jeep Active Drive Low System des Trailhawk – Rock. Für noch mehr Geländefähigkeit stellt Selec-Terrain auch Selec-Speed-Control™ mit der Bergabfahr-Hilfe (Hill Descent Control; HDC) bereit.

 

Auto

  • Standard-Modus
  • Standard-Bremssteuerung
  • Automatische Vierradantriebs-Steuerung mit voll variabler Drehmomentverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse
  • Kardanwelle und Antriebsmodul entkoppelt für möglichst geringen Verbrauch

 

Snow

  • Anfahren im zweiten Gang
  • Vierradantriebssteuerung reduziert Übersteuerneigung und maximiert Traktion
  • Voreinstellung für Drehmomentverteilung bis zu 40/60 zugunsten der Vorderachse

 

Mud

  • Voreinstellung für Geländefahrten auf rutschigem Untergrund bei niedriger Geschwindigkeit
  • Voreinstellung erlaubt mehr Radschlupf
  • Bremssteuerung für Geländefahrten
  • permanenter Vierradantrieb
  • Voreinstellung für Drehmomentverteilung bis zu 100 Prozent zugunsten der Hinterachse

 

Sand

  • Voreinstellung für Geländefahrten auf Sand bei niedriger Geschwindigkeit
  • Voreinstellung erlaubt mehr Radschlupf
  • Bremssteuerung für Geländefahrten
  • permanenter Vierradantrieb
  • Voreinstellung für Drehmomentverteilung bis zu 100 Prozent zugunsten der Hinterachse

 

Rock (nur bei Trailhawk)

  • für größere Hindernisse
  • Bremssteuerung für Geländefahrten mit höherer Voreinstellung für Sperrdifferenzialwirkung mit Bremseneinsatz
  • nur in „4 Low“ mit Kriechgang (Übersetzungsverhältnis 20:1)
  • Voreinstellung für Drehmomentverteilung bis zu 100 Prozent zugunsten der Hinterachse

 

Antrieb

 

Neungang-Automatikgetriebe

Das moderne Wandler-Automatikgetriebe ist für die Motorversionen 2.0 MultiJet II mit 140 PS als auch mit 170 PS verfügbar und hilft dem kleinen SUV, seine Leistung so effizient wie möglich einzusetzen – eindrucksvolle Fahrleistungen bei niedrigem Verbrauch sind das Ergebnis.

Wie beim größeren Jeep Cherokee bietet das Neungang-Automatikgetriebe im Renegade ein direktes Fahrerlebnis mit kräftiger Beschleunigung und weichem Schaltkomfort. Die extrem große Bandbreite möglicher Übersetzungen erlaubt ein sehr kurzes Übersetzungsverhältnis im ersten Gang von 4,71:1 für spurtstarkes Anfahren und guter Performance bei niedrigen Drehzahlen. Neun Gänge ermöglichen mit ihren kleinen Übersetzungssprüngen sowohl in der Stadt als auch auf der Autobahn mit niedrigeren Drehzahlen zu fahren, was wesentlich zu geringerem Kraftstoffverbrauch und damit weniger Emissionen beiträgt. Gleichzeitig verringert die größere Gang-Anzahl die Drehzahlsprünge beim Hoch- oder Herunterschalten, was den wahrgenommenen Schaltkomfort auf ein Niveau verfeinert, das bisher Luxusfahrzeugen vorbehalten war. Vier Overdrive-Übersetzungen verbessern den Verbrauch bei Autobahnfahrten und reduzieren wesentlich das Geräusch- und Vibrationsniveau.

Die voll elektronisch gesteuerte Automatik kann zwischen mehr als 20 verschiedenen Schalt-Layouts für unterschiedliche Bedingungen und Fahrzustände wählen, die jeweils Schaltqualität, Schaltpunkte, Verbrauch, Leistung und Handling optimieren. Die Steuerungs-Software berücksichtigt dabei Faktoren wie Gaspedalstellung, Drehmomentabgabe des Motors, Beschleunigungsvorgänge mit Kickdown sowie die aktuelle Geschwindigkeit und optimiert mit diesen Parametern sämtliche Schaltvorgänge unter Leistungs- und Verbrauchsgesichtspunkten. Für hohen Fahrkomfort überwacht die Getriebesteuerung Temperatur, Geschwindigkeit und den Status der elektronischen Stabilitätskontrolle. Manuelle Schaltvorgänge führt der Fahrer, wenn gewünscht, mit der Autostick-Funktion durch.

Aber ein Jeep wäre kein Jeep ohne überlegene Gelände-Fähigkeiten. Maßgeschneidert auf die Erfordernisse beim Modell Renegade Trailhawk verfügt das Neungang-Automatikgetriebe über ein Kriechgang-Übersetzungsverhältnis von 20:1. Diese „Trail Rated“ 4x4-Kletter-Untersetzung entsteht in der Kombination aus dem kurzen ersten Gang mit 4,71:1 und dem Achsantrieb von 4,334:1.

 

Bewährtes Sechsgang-Schaltgetriebe für den Spaß am Fahren

Jeep Renegade mit 120 PS 1.0 T-GDI Turbo-Benzinmotor, 120 PS 1.6 MultiJet II-Turbodiesel-Motor und 140 PS 2.0 MultiJet II-Turbodiesel-Motor haben ein Sechsgang-Schaltgetriebe mit einer Gangspreizung von 6,68 und einer Antriebsübersetzung von 4,438 für günstigen Verbrauch auch bei höheren Geschwindigkeiten. Dank der niedrigen Übersetzung des ersten Ganges von 18,4 lässt sich der Renegade sportlich anfahren und beschleunigen. Eine hohle Hauptwelle mit gleich langen Halbwellen für das Zwischengelege gleicht unerwünschte Antriebseinflüsse im Getriebe aus. Der Motor gibt seine Kraft über ein Zweimassen-Schwungrad an die hydraulisch betätigte Kupplung ab.

 

Das Motoren-Angebot

In Deutschland sind für den Antrieb des Jeep® Renegade zwei Benzin- und zwei Dieselmotoren in drei Leistungsstufen vorgesehen.

 

Neue Turbo-Benzinmotoren

Die neuen Turbo-Benzinmotoren von FCA geben ihr Debüt im Renegade. Basierend auf einer modularen Struktur sind zwei verschiedene Konfigurationen verfügbar. Der ein Liter große Dreizylinder mit 88 kW (120 PS) Leistung sowie 190 Newtonmetern Drehmoment ist an ein manuelles Sechsganggetriebe gekoppelt, und der 1,3 Liter große Vierzylinder liefert 110 kW (150 PS) und ein Drehmoment von 270 Newtonmetern an ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe.

Die neuen Benzinmotoren erfüllen die Euro 6/D Temp Norm und verfügen über einen GPF (Gasoline Particulate Filter).

Die FCA-Group hat die neue Turbomotoren-Familie mit dem Ziel entwickelt, eine große Bandbreite an Downsizing-Motoren anbieten zu können, die einerseits effizient mit dem Kraftstoff umgehen und andererseits gute Performance abliefern. Darüber hinaus können die Aggregate auch in anderen Konzernfahrzeugen Verwendung finden. Die Grundstruktur der neuen Motoren garantiert Effizienz und Modularität. Ein hoher Standardisierungsgrad im Hinblick auf Komponenten und Fertigungsprozesse gewährleistet Flexibilität und vereinfacht die künftige Weiterentwicklung der Motoren.

Vollständig aus Aluminium gefertigt, sind die neuen Motoren sehr leicht; sie wiegen von 93 Kilogramm an. Das zusammen mit Teksid entwickelte Kurbelgehäuse besteht aus einer hochdruckgegossenen Aluminium-Legierung. Gusseiserne Laufbuchsen erhöhen die strukturelle Stabilität. Sie bilden eine 1,8 Millimeter starke Schicht und werden von außen mit einem Aluminium-Film versehen, um einen metallurgischen Verbund zwischen Laufbuchse und Motorblock herzustellen. Nachdem die Ingenieure Versuche mit verschiedenen Kurbelgehäuse-Layouts durchgeführt hatten, hat sich eine Architektur mit Motorgrundplatte durchgesetzt. Sie bürgt für eine ausgewogene Balance zwischen Geräuschentwicklung, Gewicht, struktureller Steifigkeit sowie Vibrationsverhalten.

Um sowohl Kraftstoffeffizienz, Performance und Wirkungsgrad zu optimieren, besitzen beide neuen Aggregate eine Bohrung von 70 Millimetern mit einem Hub-/Bohrungsverhältnis von 1,24 sowie einen Kurbelversatz von zehn Millimetern. Das führt zu äußerst kompakten Brennräumen von lediglich 0,33 Litern, was der thermischen Effizienz zu Gute kommt. Eine Pleuel-Kurbelwellen-Architektur mit verbesserter mechanischer Effizienz führt zu weniger Reibung. Der neu gestaltete Verbrennungstrakt kommt bei sämtlichen Drei- und Vierzylinder-Triebwerken zum Einsatz.

Im Zylinderkopf ist Vierventiltechnik mit einer obenliegenden Nockenwelle untergebracht. Das kompakte Brennraum-Layout und die Ansaugkanäle mit hohem Drall sorgen für eine gute Luftverwirbelung und kurze Verbrennungszeiten bei regelmäßiger Flammenausbreitung, was hohe thermische Effizienz und Klopfkontrolle sicherstellt. Viele innovative Technik-Features untermauern den hohen Entwickler-Anspruch der neuen Motorgeneration. So zum Beispiel eine Direkteinspritzung, um den volumetrischen Wirkungsgrad zu verbessern sowie einen schnell ansprechenden Turbolader, dessen Bypass-Ventil ein elektrischer Aktuator regelt. Hinzu kommt ein wassergekühltes Turbinenmodul im Ansaugkrümmer, um das Ansprechverhalten des Laders kurzfristig zu beschleunigen.

Mit den neuen Turbomotoren debütiert auch die dritte Generation der exklusiven MultiAir-Technologie, die die Verbrennungseffizienz erhöht, indem sie die Ventilsteuerzeiten variabel anpasst. Die MultiAir III-Evolution optimiert außerdem das von der Nockenwelle unabhängige Öffnen und Schließen der Einlass-Ventile. Definierte Nocken-Profile für den Ansaug- und Ausstoßtakt erhöhen die Effizienz im Teillastbetrieb, indem die Einlassventile beispielsweise schon vor Erreichen des oberen Totpunktes geöffnet werden – besser zirkulierendes Abgas im Zylinder verbessert die Effizienz. Im Volllastbetrieb hingegen schließen  die Einlassventile später. Die MultiAir III-Technologie ist so in der Lage, die Verdichtung abzusenken, das Klopfverhalten besser zu kontrollieren und die Kraftstoffeffizienz selbst in hohen Lastbereichen substanziell zu verbessern.

Die neuen Turbo-Aggregate haben über 75.000 Stunden virtueller Analyse sowie 60.000 Test-Stunden auf Prüfständen außerhalb des Fahrzeugs verbracht und mussten weltweit fünf Millionen Test-Kilometer unter verschiedenen Bedingungen auf und abseits der Straße absolvieren, um ihre Robustheit und Zuverlässigkeit unter Beweis zu stellen.

Der neue Jeep Renegade ist das erste mit den innovativen Turbo-Benzinern ausgerüstete Modell des FCA Konzerns. Sie wurden entwickelt, um den Kunden die Fahrfreunde zu bieten, die sie von einem Jeep SUV erwarten – bei bis zu 20 Prozent Benzinersparnis gegenüber den Vorgänger-Triebwerken und exzellentem Fahrkomfort.

Kraftvolle 1,6- und 2,0 Liter-MultiJet II Turbodiesel-Motoren mit Stopp- & Start-System

Im Jeep Renegade für das Modelljahr 2019 arbeiten Turbodiesel-Aggregate mit wahlweise 1,6 oder 2,0 Litern Hubraum. Beide Triebwerke sind mit der zweiten Generation der MultiJet-Technologie ausgerüstet – entwickelt und patentiert von der FCA-Group. Verfügbar sind  drei Leistungsstufen: 1.6 MultiJet II mit 88 kW (120 PS), gekoppelt entweder mit einem manuellen Schalt- oder einem Doppelkupplungsgetriebe sowie 2.0 MultiJet II mit entweder 103 kW (140 PS) oder 125 kW (170 PS), wahlweise mit manuellem Getriebe oder Neungang-Wandlerautomatikgetriebe.

Um die Effizienz im Abgasstrang zu maximieren, nutzen diese Motoren das “SCR on Filter”-System, eine Lösung welche die SCR-Funktion mit einer Dieselpartikelfilter-Oberfläche kombiniert, um folgende Abläufe zu unterstützen:

- NOx-Reduktion erfolgt nach AdBlue-Einspritzung (die passive Unterflur-SCR regelt den Ammoniak-Zufluss, um den Reduktionsprozess in Gang zu halten)

- Reduktion der Partikelmasse erfolgt mit Regenerationsmanagement

In der Leistungs- und Drehmomentkurve spiegelt sich die überzeugende Leistung  und Effizienz der Multijet II-Motorenfamilie wider.

Der 1,6 Liter große Reihenvierzylinder-Turbodiesel-Motor erzielt seine bemerkenswerte Leistungsfähigkeit mit einer elektronisch gesteuerten, variablen Turbolader-Geometrie und mit MultiJet II, der preisgekrönten Common Rail-Kraftstoffeinspritzung. Konstruiert für Robustheit und Effizienz, bestehen Kurbelwelle und Pleuel des kompakten Turbodiesels aus Grauguss. Start&Stopp-Technologie hilft, Emissionen und Verbrauch zu reduzieren.

Mit seinem Leistungsangebot von 103 kW und 125 kW (140 und 170 PS) liefert der zwei Liter große MultiJet II-Reihenvierzylinder-Turbodiesel-Motor die Basis für drei attraktive Motor-/Getriebekombinationen: 103 kW mit Sechsgang-Schaltgetriebe oder Neungang-Automatik, 125 kW mit Neungang-Automatik. Auch beim 2.0 MultiJet II-Turbodiesel-Motor verbessert eine elektronisch gesteuerte variable Turbolader-Geometrie die Leistungsfähigkeit. Der Motor erreicht die Emissionsnorm Euro 6D Temp.

 

Beide Dieselmotoren (1.6 und 2.0) verfügen über folgende Eigenschaften:

  • Aluminium Zylinderkopf mit zwei Nockenwellen (DOHC), vier Ventile pro Zylinder;
  • Common Rail-Kraftstoffeinspritzung MultiJet II mit 1.600 bar Einspritzdruck, Magnet-Einspritzventilen für mehrere Einspritzphasen pro Arbeitsstakt mit Nach-Einspritzung und Verbrennungsverlaufs-Formung für die Steuerung des Diesel Partikelfilters;
  • Variable Turbolader-Geometrie (VGT) für bessere Fahrleistungen;
  • Gekühlte Abgasrückführung mit Kühl-Bypass für niedrige Emissionswerte und niedrigen Verbrauch;
  • SCR Katalysator-Technologie mit Harnstoff-Einspritzung;
  • Gewuchtete, geschmiedete Kurbelwelle;
  • Stahl-Druckguss Motorblock für Langlebigkeit und kostengünstige Bauweise;

Das MultiJet Common Rail-Diesel-Direkteinspritz-System ist aktuell die fortschrittlichste Lösung für die unabhängige Steuerung hoher Einspritzdrücke. Das Motormanagement kann um die Haupteinspritzung herum weitere kleine Menge von Kraftstoff in den Verbrennungsraum einbringen um unter allen Lastzuständen eine besonders weiche Verbrennung zu gewährleisten.

 

Chassis, Fahrwerk und Lenkung

Der Jeep Renegade basiert auf der Fahrzeug-Architektur „Small-Wide 4x4“. Mit Einzelradführung rundum garantiert dieses Chassis sowohl klassenbeste Offroad-Fähigkeiten und ein dynamisches und sicheres Fahrverhalten auf befestigten Straßen sowie außerdem wirkungsvollen Unfallschutz für die Passagiere.

Computersimulierte Belastungstests, fortschrittliche Stahlsorten und Komposit-Materialien verleihen dem Jeep Renegade eine sehr verwindungssteife Karosserie als Grundlage für hohe Belastbarkeit bei Geländefahrten ebenso wie für präzises, dynamisches Fahrverhalten auf befestigten Straßen. Die Bodenfreiheit beträgt 210 Millimeter, an der Hinterachse sind Federwege von bis zu 205 Millimetern möglich – und gleichzeitig vermittelt der Renegade jenes straffe und direkte Fahrzeuggefühl, das auch in ambitionierten Fahrsituationen Kontrolle und Sicherheit verleiht.

 

Verwindungssteife Karosserie

Die widerstandsfähige Grundlage profitiert von der Verwendung hochfester Stähle und großzügig dimensionierter struktureller Klebeverbindungen und damit von hoher Verwindungssteifigkeit bei gleichzeitig geringem Gewicht der Karosserie. Rund 70 Prozent der Karosserie sind aus hochfesten Stählen gefertigt, was zudem den Unfallschutz für die Passagiere auf höchstes Niveau hebt. Zur weiteren Optimierung von Gewicht und Steifigkeit tragen außerdem eine Aluminium-Motorhaube, ein vorderer Aluminium-Querträger sowie die hintere Crashstruktur aus Stahl und Aluminium bei.

Zu den bemerkenswertesten Maßnahmen im Bereich der Karosseriestruktur gehören der gezielte Einsatz von hochfesten und warmverformtem Stählen in der gesamten Karosserie – zum Beispiel in A- und B-Säulen, der Motorschottwand und in den Seitenschwellern. In Kombination sorgen diese Einzelmaßnahmen für eine hohe Stabilität der Dachstruktur bei gleichzeitig optimierten Sichtverhältnissen dank schmaler Dachsäulen-Sektionen.

Mit verstärkten Verbindungen zwischen Fahrwerk und Karosserie, wie Fahrwerksklammern und Rahmenbefestigung, legten die Ingenieure außer auf hohe Stabilität zudem Wert auf akustische Entkoppelung, um den Innenraum besonders vor tiefen Frequenzen abzuschirmen. Diese Vorgehensweise bildet darüber hinaus die Grundlage für eine Jeep-spezifische Fahrwerksabstimmung. Insgesamt gibt der Jeep Renegade dem Fahrer so stets ein sicheres Gefühl auf und abseits befestigter Straßen.

 

Exzellente Go-anywhere Geländeeigenschaften

und hohe Fahrdynamik

Die Vorderachse des Jeep® Renegade ist eine McPherson Federbein-Konstruktion mit außergewöhnlicher Robustheit, einem Federweg von 170 Millimetern, hoher Kurvenstabilität und geringem Gewicht. Ein verstärkend wirkender vorderer Querträger verbessert den Akustikkomfort für die Passagiere und bildet einen dritten Lastpfad, der bei einem Unfall auftretende Kräfte zusätzlich lenkt und absorbiert. Eine technische Innovation ist die zweigeteilte obere Befestigung der Stoßdämpfer, die Vibrationen auf zwei verschiedenen Wegen in die Karosseriestruktur einleitet und damit nicht nur die Geräuschentstehung effektiv dämpft sondern auch die Wirkungsweise der Dämpfer selbst optimiert.

Ebenso aufwändig und in Sachen Geräuschisolierung wirkungsvoll ist die Hinterachse konstruiert. An einem isolierten Hilfsrahmen ist eine leichte, nach dem genialen Formel 1-Konstrukteur Colin Chapman benannte Federbein-Konstruktion mit zwei Längslenkern und den beiden Antriebswellen angelenkt. Die hoch eingebauten Stoßdämpfer sind mit Schraubenfedern zu den sogenannten „Chapman Struts“ Federbeinen kombiniert, die auf der Straße Wankbewegungen der Karosserie bei hohem Kurventempo einschränken und gleichzeitig die bei Geländefahrten so nützlichen langen Federwege von bis zu 205 Millimetern erlauben.

 

Adaptive Dämpfung von Koni

Adaptive Stoßdämpfer „Frequency Selective Damping“ (FSD) von Fahrwerksspezialist Koni für alle Räder passen ihre Wirkungsweise dem jeweiligen Fahrzustand an und verleihen dem Jeep Renegade ausgezeichnete Straßenlage und bestes Handling. Koni FSD kann zum Beispiel hochfrequente Fahrwerkseinflüsse von Unebenheiten der Straßenoberfläche aktiv ausfiltern und dabei seine Grundeinstellung so verändern, das Komfort und Sanftheit gewahrt bleiben ohne dass die dynamischen Eigenschaften negativ beeinflusst werden.

 

Innovative elektrische Servolenkung

Beim Jeep Renegade ist eine elektrische Servolenkung (Electric Power Steering; EPS) mit einem Lenkassistenten (Dynamic Steering Torque; DST) kombiniert. Diese innovative Lösung sorgt für ein direktes Lenkverhalten bei allen Fahrgeschwindigkeiten und erhöht die Sicherheit mit aktiver Lenk-Beeinflussung in kritischen Situationen.

Bei der elektrischen Servolenkung EPS bewegt ein Ritzel die Zahnstange im Lenkgetriebe direkt mittels eines Elektromotors, was den Kraftstoffverbrauch im Vergleich zu einem herkömmlichen hydraulischen System um bis zu drei Prozent reduziert. Die unmittelbare Ansteuerung des Elektromotors ermöglicht es der Regel-Elektronik außerdem, die Lenkunterstützung für den Fahrer äußerst präzise an jede jeweilige Fahrsituation anzupassen – sei es auf der Autobahn, auf kurvigen Landstraßen oder beim Rangieren in Parklücken.

Der Lenkassistent DST des Jeep Renegade ist in den Steuercomputer der elektronischen Stabilitätskontrolle (Electronic Stability Control; ESC) integriert, der Bewegungen des Fahrzeugs in Relation zu Lenkbewegungen, Beschleunigung und Geschwindigkeit überwacht. Registriert die Elektronik beispielsweise auf glatter Fahrbahn ein übersteuerndes Heck, leitet der Lenkassistent automatisch und zusätzlich zum ESC Gegenmaßnahmen ein, um das Fahrzeug wieder sicher in die Spur zu bringen. Der Lenkassistent unterstützt den Fahrer außerdem in Situationen, in denen das Fahrzeug über die Vorderräder Richtung Kurvenaußenrand drängt (Untersteuern), beim Fahren auf Untergründen mit unterschiedlicher Bodenhaftung, auf stark balligen Straßen oder beim Ausgleich von Antriebskräften in der Lenkung.

 

Leiser Innenraum

Mit einer ganzen Reihe von Maßnahmen stellen die Jeep-Ingenieure sicher, dass möglichst wenig Geräusche und Vibrationen bei den Passagieren ankommen. Zu den grundlegenden gehört die strukturelle Konstruktion der Karosserie. Die Einzelmaßnahmen umfassen die Geräuschisolierung des Antriebs, die mehrschichtig laminierte Glas-Frontscheibe zur Reduzierung von Windgeräuschen, Dämmschaum in den Karosserie-Hohlräumen, Türen mit strömungsoptimierten Scheibenrahmen und dreifachen Türdichtungen sowie akustische Innenkotflügel gegen Reifenrollgeräusche. Das Resultat ist ein bei allen Geschwindigkeiten hoher Akustikkomfort.

 

Sicherheit

Sicherheit und Schutz standen bei der Entwicklung des Jeep Renegade an vorderster Stelle – mit über 50 verfügbaren Schutz- und Sicherheitsfunktionen wie der Aufprallvermeidung Forward Collision Warning-Plus und dem aktiven Spurhalte-Assistenten Lane Sense Departure Warning Plus.

Serienmäßig für alle Jeep Renegade sind sechs Airbags (Front-, Seiten- und Window-Airbags), Verkehrszeichen-Erkennung, LaneSense Departure Warning Plus sowie die elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) mit elektronischer Überschlagsvermeidung (ERM) und Anhängerstabilisierung. Zusätzlich fügten die Ingenieure Ausstattung für aktive und passive Sicherheit hinzu wie den Totwinkel-Assistenten Blind Spot Monitoring (BSM), die hintere Querbewegungserkennung Rear Cross Path Detection (RCP), die Adaptive Cruise Control (ACC) oder die Rückfahrkamera ParkView® mit dynamischen Führungslinien.

Eines der vor allem in dieser Fahrzeugklasse innovativsten Systeme im Jeep® Renegade ist die Aufprallvermeidung Forward Collision Warning-Plus (FCW). FCW nutzt Radar- und Videosensoren um zu erkennen, ob sich der Renegade einem anderen Objekt zu schnell annähert und unterstützt den Fahrer dann sofort, einen Aufprall zu vermeiden – zunächst mit einer akustischen Warnung, danach mit Bremseneinsatz.

Der Spurhalteassistent Lane Sense Depature Warning Plus nutzt einen Kamera-basierten, optischen Sensor um die Position des Jeep Renegade auf der Straße zu erfassen. Im Fall einer unbeabsichtigten Annäherung an die Fahrstreifenbegrenzung (seitliche Bewegung ohne Aktivierung des Blinkers) warnt das System optisch per Warnleuchte und haptisch mit einem leichten Drehmoment im Lenkrad aus der elektrischen Servolenkung.

Der Totwinkelwarner Blind Spot Monitoring (BSM) überwacht den Seitenbereich des Fahrzeugs mit Ultrabreitband-Radarsensoren und warnt den Fahrer, sobald die Sensoren ein anderes Fahrzeug im überwachten Bereich erkennen. Die Warnung erfolgt optisch im jeweiligen Außenspiegel wenn ein Fahrzeug erkannt wird und zusätzlich akustisch wenn der Fahrer den Blinker setzt und damit einen bevorstehenden Spurwechsel erkennen lässt.

Auch die hintere Querbewegungserkennung Rear Cross Path Detection (RCP) überwacht einen Bereich, den der Fahrer nicht sehen kann. Radarsensoren zu beiden Seiten im hinteren Stoßfänger erkennen beim Rückwärtsausparken jedes Objekt, das sich seitlich nähert und ein Signalton warnt den Fahrer dann sofort. Die Rückfahrkamera zeigt zusätzlich den gesamten Bereich unmittelbar hinter dem eigenen Fahrzeug. So lässt sich beruhigt rückwärts auf den Radweg oder auf die Straße rollen, mit dem sicheren Gefühl, alles im Blick zu haben und ohne jede Sekunde einen Aufprall befürchten zu müssen.

Die automatische Abstandsregelung Adaptive Cruise Control-Plus (ACC) hält nicht nur automatisch eine programmierte Geschwindigkeit sondern auch den vorgewählten Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug konstant – selbst dann, wenn dieses Fahrzeug nach einem Spurwechsel auf die eigene Fahrspur fährt. Beschleunigt das vorausfahrende Fahrzeug wieder oder verlässt es die Fahrspur, beschleunigt ACC auf die zuvor eingestellte Geschwindigkeit. Die Distanz zum Vorausfahrenden, die ACC automatisch einhält, kann der Fahrer in drei Stufen wählen. Vor allem bei witterungsbedingt eingeschränkter Sicht ist ACC eine große Hilfe und ein enormes Sicherheits-Plus.

Die neue Verkehrszeichen-Erkennung Traffic Sign Recognition (TSR) identifiziert Verkehrszeichen inklusive Tempolimits mit und ohne Einschränkungen und informiert den Fahrer mittels eines optischen Alarms im Instrumenten-Feld. In Kombination mit dem Intelligent Speed Assist kann er die Geschwindigkeit passend zum vorher erkannten Tempolimit anpassen. Selbstverständlich kann der Fahrer die Information des Systems auch ignorieren. TSR lässt den Fahrer stets wissen, welches Tempolimit aktuell gilt, auch dann, wenn er es selbst einmal nicht bemerkt haben sollte; ein typisches Phänomen angesichts häufig wechselnder Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Ein aufgewerteter Automatischer Park-Assistent erleichtert paralleles und rechtwinkliges Ein- und jetzt auch Ausparken. Die Lenkung funktioniert dabei automatisch, gesteuert von Sensoren und Kameras.

Außer diesen innovativen Systemen sind für den neuen Jeep Renegade folgende Sicherheits- und Schutzeinrichtungen serienmäßig an Bord beziehungsweise auf Wunsch verfügbar:

 

  1. Aktiver Blinker: Um ein deutliches Signal an den umgebenden Verkehr zu senden, leuchten die Blinkleuchten mindestens dreimal auf, auch wenn der Fahrer den Blinkerhebel nur kurz antippt
  2. Mehrstufig auslösende Airbags: Die Auslösekraft der Airbags richtet sich nach der Schwere des Aufpralls; dies entspricht den FMVSS 208 Airbag-Anforderungen für kleinere Passagiere außerhalb der optimalen Sitzposition
  3. Seitliche Vorhang-Airbags: Schützen alle an den Türen sitzenden Passagiere bei einem Seitenaufprall oder Überschlag. Jeder Airbag verfügt über einen eigenen Auslöse-Sensor, weshalb nur derjenige Airbag aktiviert wird, auf dessen Seite der Auf­prall stattfand. Die Vorhang-Airbags liegen unter dem Dach­himmel direkt oberhalb der Türen.
  4. Traktionskontrolle bei allen Geschwindigkeiten: Als Teil des ABS vermeidet die Traktionskontrolle durchdrehende Antriebsräder mit Bremseneingriff und/oder Drosselklappensteuerung.
  5. Antiblockiersystem (ABS): Bemerkt und vermeidet beim Bremsen blockierende Räder und gewährleistet die Lenkbarkeit des Fahrzeuges in extremen Bremssituationen und/oder auf rutschigem Untergrund
  6. Schlechtwege-Erkennung für ABS: Das ABS erkennt an den Varianzen der Raddrehzahlsignale, ob sich das Fahrzeug auf oder abseits befestigter Straßen bewegt. Im Gelände oder auf sehr schlechten Wegen schaltet das ABS automatisch auf eine veränderte Drucksteuerung mit längeren Bremsimpulsen um
  7. Selbst abblendender Innenspiegel: Reduziert automatisch die Blendgefahr der Scheinwerfer hinterher fahrender Fahrzeuge im Innenrückspiegel
  8. Anti-Beschlag-Automatik: Die automatische Klimatisierungs-Steuerung des Renegade (Automatic Temperature Control; ATC) misst die Luftfeuchtigkeit im Innenraum und hält die Frontscheibe ohne Zutun des Fahrers beschlagfrei
  9. Abblendlicht-Automatik: Das Abblendlicht der Hauptscheinwerfer schaltet sich automatisch ein oder aus, je nach Umgebungslicht oder Aktivierung der Scheibenwischer
  10. Fernlicht-Automatik: Sensoren erkennen Umgebungslicht und Gegenverkehr und steuern das Fernlicht automatisch
  11. Widerstandserkennung des elektrischen Schiebedachs: Der elektrische Schiebedachantrieb kehrt beim Schließen seine Bewegungsrichtung sofort um, sobald ein Widerstand erkannt wird
  12. Widerstandserkennung der elektrischen Fensterheber: Die elektrischen Fensterheber kehren beim Schließen ihre Bewegungsrichtung sofort um, sobald ein Widerstand erkannt wird
  13. Gurtwarnung BeltAlert: Aktiviert einen Warnton und/oder eine Warnleuchte im Instrumententräger solange Fahrer oder Beifahrer den Sicherheitsgurt nicht angelegt haben
  14. Brems-Assistent: Erkennt das Einleiten einer Notbremsung und stellt sofort maximale Bremskraft zur Verfügung, selbst wenn das Pedal nicht maximal getreten wird
  15. Sperrdifferenzial mit Bremseneinsatz: Das Fahrzeug erhält seinen Antrieb auch mit einem oder zwei durchdrehenden Rädern aufrecht, weil die Bremstraktions-Kontrolle die durchdrehenden Räder selektiv kräftig abbremst
  16. Bremsen-Vorrangsteuerung: Bei einem Konflikt zwischen Drossel­klappen- und Bremspedalstellung löst das Bremssignal eine Reduzierung der Motorleistung aus. Der Fahrer kann sein Fahrzeug so in jedem Fall sicher zum Stehen bringen.
  17. Park-Schaltsperre: Der Automatik-Wählhebel lässt sich nur aus der Position „Park“ bewegen, wenn das Bremspedal getreten ist
  18. Bremsunterstützte Traktionskontrolle (BTCS): Hilft mit Bremseneinsatz am jeweiligen Rad dabei, Antriebsräder bei der Beschleunigung aus dem Stand oder aus langsamer Fahrt heraus am Durchdrehen zu hindern
  19. Smart Fuel System: Die Tankklappe dient als alleiniger Tankverschluss. Der Wegfall eines separaten Schraubverschlusses erleichtert den Tankvorgang und eliminiert potentielle Fehlbedienungen wie zum Beispiel, den Schraubverschluss nach dem Tanken zu vergessen
  20. Kindersicherung: Sperrt bei Bedarf die inneren Türöffner der hinteren Türen
  21. Gurtkraftbegrenzer: Reguliert gezielt die Rückhaltekraft des Sicherheitsgurtes. Dadurch werden Verletzungen durch unnötig hohe Gurtkräfte verhindert.
  22. Tagfahrlicht: Verbessert die Sichtbarkeit des Fahrzeugs bei Tag
  23. Unfall-Reaktionssystem (Enhanced Accident Response System; EARS): EARS schaltet bei einer Airbag-Auslösung automatisch die Innenraumbeleuchtung ein und entriegelt die Türen, um Rettungspersonal die Arbeit zu vereinfachen. EARS schließt außerdem die Kraftstoff-Zufuhr zum Motor.
  24. Elektrische Feststellbremse: Per Schalter in der Mittelkonsole aktiviert der Fahrer Elektromotoren an den Bremssätteln der Hinterräder, die dann die Feststellbremse abhängig vom Fahrzeugstatus in vier Modi steuern: Betätigen und Lösen im Stand; Betätigen im Rollen; Lösen beim Anfahren; Halten im Stand (klassische Feststellbremsfunktion)
  25. Elektronische Bremskraftverteilung: Hilft dem Fahrer dabei, den Anhalteweg zu verkürzen mit einer automatischen Verteilung der Bremskraft zwischen Vorder- und Hinterachse je nach Beladungszustand des Fahrzeug
  26. Elektronische Stabilitätskontrolle (Electronic Stability Control; ESC): Unterstützt den Fahrer, die Richtungsstabilität auch in kritischen Situationen aufrecht zu erhalten – wie zum Beispiel in Kurven oder auf Untergrund mit schlechter oder wechselnder Traktion. Bei einem erkennbaren Unterschied zwischen Lenkbefehl des Fahrers und Richtung des Fahrzeugs aktiviert ESC situativ einzelne Bremsen oder verstellt die Drosselklappe, um Fahrzeugrichtung und Lenkbefehl wieder in Einklang zu bringen
  27. Elektronische Überschlagsvermeidung (Electronic Roll Mitigation; ERM): Als Funktion der elektronischen Fahrstabilitätskontrolle (Electronic Stability Control; ESC) nutzt ERM deren Sensoren, um die Entwicklung einer potentiellen Überschlags-Situation zu erkennen. In einem solchen Fall aktiviert das System situativ einzelne Bremsen und verändert darüber hinaus die Drosselklappenstellung, um die Motorleistung unabhängig von der Gaspedalstellung zu reduzieren
  28. Elektronisches Fahrzeug-Informationssystem: Bietet dem Fahrer in einer Anzeige im Instrumentenfeld Informationen wie Tageskilometer, Temperatur oder Reifenluftdruck
  29. Energie absorbierende Lenksäule: Die manuell verstellbare Lenksäule besteht aus zwei hydrogeformten, ineinander geschobenen Rohren, die sich gegeneinander bewegen können. Im Fall eines Aufpralls kann so Energie absorbiert werden. Die elektrisch verstellbare Lenksäule leistet diese Energie-Absorption mit einem speziellen Biege-Element, das sich bei Bedarf während eines Aufpralls definiert verformt
  30. Energie-Managementsystem: Drei Lastpfade aus hochfestem Stahl im Vorderwagen organisieren bei einem Aufprall die Energie und minimieren deren Auswirkungen auf die Passagierkabine
  31. Mautschaltung: Die elektrischen Fensterheber öffnen und schließen nach nur einem Druck auf den Schalter in Fahrer- oder Beifahrertür
  32. Kollisionswarnung Forward Collision Warning-Plus: Ein nach vorne ausgerichteter Radarsensor erkennt, wenn sich das eigene Fahrzeug einem anderen Fahrzeug zu schnell annähert und alarmiert und unterstützt den Fahrer mit einer kurzen Bremsung, um ihm recht­zeitiges Einleiten von entsprechenden Reaktionen zur Unfallvermeidung zu ermöglichen.
  33. Vordere und hintere Deformations-Zonen: Struktur-Träger deformieren sich bei einem Aufprall gezielt und absorbieren Energie zum Schutz der Passagiere
  34. Vordere, adaptive/aktive Sicherheitsgurt-Lastbegrenzer: Dazu konstruiert, um bei einem Aufprall die Belastung im Brustkorbbereich zu optimieren
  35. Vordere Gurtstraffer: Bei einer Kollision lösen Aufprallsensoren Gurtstraffer aus, die lose anliegende Gurte spannen und so die Vorwärtsbewegung des Körpers und des Kopfes reduzieren
  36. Vordere Sitz-Seitenairbags: Bieten bei bestimmten Unfällen mehr Schutz für Fahrer und Beifahrer. Jeder Seitenairbag hat seinen eigenen Aufprallsensor, der nur denjenigen Airbag auslöst, auf dessen Fahrzeugseite der Aufprall stattgefunden hat. Die serienmäßigen Seitenairbags sind in den Außenwangen der vorderen Sitzlehnen untergebracht.
  37. Scheibenwischer-Enteiser: Verhindern, dass die vorderen Wischerblätter an der Frontscheibe festfrieren können und verbessern das Wischergebnis bei kaltem Wetter
  38. Global Positioning Sensor (GPS): Positionsbestimmung für Navigation
  39. Höheneinstellbare Sicherheitsgurte (vorne): Höhenverstellbare Gurt-Umlenkpunkte an den B-Säulen sorgen dafür, dass die Gurte optimal am Körperverlauf von Fahrer und Beifahrer anliegen können
  40. Berg-Anfahrhilfe (Hill Start Assist; HSA): Hilft beim Anfahren an Steigungen. Dazu hält das Bremssystem beim Anfahren aus dem Stand die Bremskraft noch für eine kurze Zeit aufrecht, nachdem der Fahrer das Bremspedal losgelassen hat
  41. Berg-Abfahrhilfe (Hill Descent Control; HDC): Ermöglicht weiche und kontrollierte Bergabfahrten auch an sehr steilen und rutschigen Hängen, ohne dass der Fahrer das Bremspedal berühren muss. HDC bremst bei Bergabfahrten jedes Rad wenn nötig einzeln ab und gewährleistet so, dass das Fahr­zeug stets parallel zum Hang fährt
  42. Kindersitzverankerung (Isofix): Das System vereinfacht wesentlich den sicheren Einbau von kompatiblen Kindersitzen
  43. Schlüssellose Zentralverriegelung (Keyless Enter –N-Go): Der Zündschlüssel muss weder in das Tür- noch in das Zündschloss eingeführt werden. Sensoren erkennen den Schlüssel drahtlos, die Zentralverriegelung öffnet beim Berühren des Türgriffs. Zum Anlassen des Motors wird der Startknopf im Armaturenbrett betätigt
  44. Passagier-Rückhaltesystem-Steuerung: Erkennt einen Unfall und entscheidet, ob der Aufprall heftig genug war um die Airbags auszulösen und ob die erste oder die zweite Stufe der Auslösung angebracht ist. Außerdem erkennt das System Seitenaufpralle und entscheidet, ob der seitliche Vorhang-Airbag oder der Seitenairbag ausgelöst werden muss. Auch die Aktivierung der vorderen Gurtstraffer gehört zum Steuerungsbereich des Systems
  45. Hintere Einparkhilfe (ParkSense®): Ultraschall-Rückfahrsensoren helfen beim Rangieren, Objekte hinter dem Fahrzeug zu erkennen. Bemerkt ParkSense® einen sich anbahnenden Kontakt zu einem Objekt, löst das System einen kurzen Brems-Impuls aus. Bei Geschwindigkeiten unterhalb sieben Kilometer pro Stunde bringt das System das Fahrzeug vollständig zum Stillstand
  46. Rückfahrkamera (ParkView®): Bietet bei eingelegtem Rückwärts­gang eine Weitwinkel-Ansicht des Bereiches unmittelbar hinter dem Fahrzeug. Um den Fahrer in Parkplätze oder enge Räume zu leiten, verfügt das ParkView®-Monitorbild über dynamische Führungslinien. Sehr hilfreich ist das System auch beim Ankuppeln eines Anhängers. Die Rückfahrkamera sendet ihr Bild auf den Bild­schirm des Navigationssystems sobald der Automatikwähl­hebel in Position „R“ steht.
  47. Regensensor: Ein Sensor erkennt, wann der Einsatz der Scheibenwischer notwendig ist und steuert diese automatisch. Der Fahrer wird so nicht vom Verkehrsgeschehen abgelenkt und hat jederzeit freie Sicht – auch und vor allem bei über­raschend starkem Spritzwasseranfall, zum Beispiel beim Überholen eines LKW
  48. Bremsbereitschafts-Assistent (Ready Alert Braking): Das System erkennt Situationen, in denen der Fahrer potentiell eine Notbremsung ausführen könnte und legt mittels des ESC die Bremsbeläge frühzeitig an die Scheiben, um die Zeit für den Aufbau der vollen Bremskraft zu verkürzen
  49. Fernbedienung der Zentralverriegelung (Remote Keyless Entry): Ent- und verriegelt die Türen, schaltet außerdem die Innen­raumbeleuchtung ein. Ist das Fahrzeug mit einer Alarmanlage ausgerüstet, aktiviert und deaktiviert die Fernbedienung zusätzlich dieses System
  50. Sicherheitskäfig: Schützt die Passagiere mit Aufprallenergie-Management und –Kontrolle bei einem Unfall
  51. Sicherheitsalarm: Erkennt Vandalismus und Diebstahl. Das System schützt das Fahrzeug vor Diebstahl indem es die Türkontakte und den Zündstromkreislauf überwacht
  52. Wegfahrsperre (Sentry Key®): Der Zündschlüssel sendet einen vorprogrammierten Zufalls-Sicherheitscode aus, der von der Wegfahrsperre erkannt wird. Stimmen Code und System-Programmierung nicht überein, springt der Motor zwar zunächst an, geht aber nach wenigen Sekunden wieder aus
  53. Seitenaufprallschutz: Verstärkte Stahlplanken in den Türen erhöhen den Insassenschutz bei einem Seitenaufprall
  54. In Außenspiegelgehäuse integrierte Blinkleuchten: Machen Blinksignale von allen Seiten deutlich sicht­bar
  55. TFT Anzeigeinstrumente: Das Display hinter dem Lenkrad bietet dem Fahrer eine Vielzahl von Personalisierungs-Möglichkeiten, von der schlichten Geschwindigkeitsanzeige bis hin zu spezifischen Status-Informationen. Die Einstellungen und Möglichkeiten des Displays erklären sich mit leicht zu verstehenden Symbolen und Hinweisen nahezu selbst.
  56. Höhen- und neigungsverstellbare Lenksäule: Ermöglicht die Verstellung der Lenkradposition in zwei Ebenen (Höhe und Tiefe)
  57. Reifenluftdruckkontrolle: Informiert den Fahrer über zu weit sinkenden Reifenluftdruck. Dazu senden Sensoren in den Ventilkonsolen aller vier Räder Funksignale an das Kontrollsystem. Das System „lernt“ die Ventilsensoren automatisch neu an, wenn die Einbauposition der Räder geändert wurde
  58. Anhänger-Pendelstabilisierung: Reduziert das Pendeln eines Anhängers und verbessert so die Kontrolle in ungünstigen Anhänger-Situationen wie zum Beispiel bei Seitenwind oder verkehrsbedingten Lenkbewegungen. Das System überwacht die Bewegungen des Zugfahrzeugs relativ zu den Lenkbewegungen des Fahrers und setzt nach Bedarf individuell Radbremsen ein. Dadurch wird das Gespann verlangsamt und durch gleichzeitigen Bremsen­einsatz am entsprechenden Vorderrad stabilisiert
  59. Sprachsteuerung Uconnect®: Dieses ins Fahrzeug inte­grierte, sprachgesteuerte Kommunikationssystem erlaubt per Bluetooth®-Verbindung Telefonieren per Freisprecheinrichtung. Dadurch braucht der Fahrer die Hände nicht vom Lenk­rad zu nehmen bzw. den Blick nicht von der Straße abzuwenden. Die eingebaute Telefonbuch-Synchronisierung lädt automatisch bis zu 1.000 Einträge vom verbundenen Mobiltelefon in den Systemspeicher, wo sie komfortabel durch Spracheingabe abgerufen werden können.

 

 

 

Konnektivität und Infotainment

Abhängig von der Ausstattungsversion lässt sich der Jeep Renegade mit UconnectTM 5.0, UconnectTM 7.0 oder UconnectTM 8.4NAV ausrüsten, alle Systeme mit digitalem DAB-Radioempfang, Touchscreens und einfach zu bedienenden Funktionen sowie einem starken Prozessor für kurze Reaktionszeiten. Der Fahrer kann auf dem Bildschirm unter anderem auch Heizung, Belüftung und Klimatisierung regeln oder das Soundsystem steuern.

 

Uconnect® Smartouch 5.0 mit 12,7 Zentimeter großem Touchscreen

Das Uconnect®-System im Jeep Renegade ermöglicht Freisprechen mit Mobiltelefonen, die über eine Bluetooth-Schnittstelle verfügen und die sprachgestützte Bedienung des Bordradios. Kompatible Smartphones unterstützen außerdem die SMS-Funktion des Uconnect, die empfangene Textnachrichten auf dem 12,7 Zentimeter großen (Bildschirmdiagonale) Touchscreen darstellt und für eine schnelle Antwort 18 vordefinierte Formulierungen anbietet. Das System informiert über den Eingang einer Nachricht, identifiziert den Absender und liest die Nachricht vor.

Und selbstverständlich lässt sich auch Musik vom Smartphone oder von anderen Audioplayern auf das uconnect-System streamen, sei es über Bluetooth, USB- oder 3,5 Millimeter-Cinch Schnittstelle.

 

Uconnect® Smartouch 7.0 und 8.4NAV mit 17,8 oder 21,3 Zentimeter großem Touchscreen

Sowohl Uconnect 7.0 als auch 8.4NAV verfügen über einen kapazitiven Vollfarb-Touchscreen mit Zoom- und Drag and Drop-Funktion wie auf dem Smartphone oder dem Tablet. Uconnect integriert selbstverständlich auch Funktionen wie Apple CarPlay und Android AutoTM, eine Bluetooth-Freisprecheinrichtung mit Sprachsteuerung und Vorlesefunktion für Textnachrichten. Optionen wie Bluetooth Radio-Streaming mittels kompatibler Geräte sind ebenso vorhanden wie USB Schnittstellen oder ein AUX-Anschluss. Uconnect Navigation mit detaillierter Wegweisung und Spracheingabe der Adresse ist serienmäßig bei Uconnect 8.4 NAV.

 

Uconnect® Box: immer online

In allen Ausstattungsversionen von Longitude an bietet die neue Uconnect Box – in Kombination mit dem Multimedia-System Uconnect – eine neue Dimension der Konnektivität sowie eine Reihe von Funktionen zur Steigerung von Sicherheit und Komfort. Die Services sind in drei Kategorien eingeteilt. „Basis“ umfasst Funktionen, die werksseitig ab Auslieferung aktiviert sind. „Standard“ bezeichnet Leistungen, die serienmäßig im System vorhanden sind, aber vom Fahrzeugkäufer aktiviert werden müssen. Unter „Optional“ sind alle auf Wunsch verfügbaren Leistungen zusammengefasst.

Jede Kategorie besteht aus mehreren Funktionen. So zählt zu „Basis“ beispielsweise die Applikation „My Assistant“ für Notrufe inklusive Übermittlung von Fahrzeugposition und -identifikation an ein Call-Center. Abgesetzt wird der Notruf manuell über den in die Innenraumbeleuchtung integrierten SOS-Knopf, über das Multimedia-System oder eine Smartphone-Applikation. Bei einem Unfall wird der Notruf automatisch ausgelöst. Im Falle einer Panne kann der Fahrer über „My Assistant“ einen Straßendienst anfordern, der für eine schnelle Reaktionszeit die Fahrzeugposition übermittelt bekommt. Die Pannenhilfe wird über einen eigenen Schalter (ASSIST), das Multimedia-System oder eine entsprechende Smartphone-Applikation alarmiert. Darüber hinaus ist auf selbe Weise der Kontakt zum Kundendienst möglich. Dieser Service beinhaltet außerdem einen per Mail versendeten Statusbericht, der den Besitzer monatlich über den technischen Zustand seines Jeep Renegade informiert.

„Standard“ umfasst zusätzlich unter anderem die Applikationen „My Remote“, „My Car“ und „My Navigation“, verfügbar mit dem Multimedia-System mit 8,4 Zoll-Touchscreen (Bildschirmdiagonale 21,3 Zentimeter). Diese Funktionen gehören zur Serienausstattung, müssen aber vom Fahrzeugbesitzer aktiviert werden. Die Applikation „My Remote“ ermöglicht per Smartphone und Smartwatch den Fernzugriff auf bestimmte Fahrzeugfunktionen, beispielsweise den Öffnungs- und Schließmechanismus der Türen oder die Lichthupe. Auch die Kommunikation mit digitalen Assistenten wie Alexa oder Google Home gehört zum Serviceangebot. Darüber hinaus kann über „My Remote“ das Fahrzeug geortet werten und lassen sich bestimmte Parameter abrufen. Auf Wunsch erhält der Fahrzeugbesitzer beim Überschreiten einer voreingestellten Geschwindigkeit oder dem Verlassen eines definierten Gebiets eine automatische Benachrichtigung.

Die Funktion „My Car“ zeichnet Betriebsdaten und Zustand des Fahrzeugs auf. „My Navigation“, verfügbar nur mit dem Multimedia-System mit 8,4-Zoll-Monitor, ergänzt das konventionelle Navigationssystem um die Suche nach ausgewählten Attraktionen (Points of Interest), Verkehrsnachrichten in Echtzeit, Wetterinformationen sowie Warnungen vor bekannten Geschwindigkeitsmessanlagen. Darüber hinaus können über die Funktion „Speed & Go“ Fahrtziele vom Smartphone oder aus einem Routenplaner im Internet an das Navigationssystem des Fahrzeugs gesendet werden.

Zur Kategorie „Optional“ zählen die Applikationen „My Wi-Fi“, „My Theft Assistance“ und „My Fleet Manager“, die über die Internetseite zur Konnektivität zugekauft werden können. „My Wi-Fi“ baut einen Hotspot an Bord auf, über den bis zu acht Geräte mobil das Internet nutzen können. Dieser Service ist zum Start der UconnectTM Services mit einer kostenfreien Testversion enthalten, die einen Datentransfer von 1 Gigabyte innerhalb von drei Monaten umfasst. „My Theft Assistance“ alarmiert den Besitzer, wenn ein Diebstahlversuch oder ein unberechtigter Zugriff auf die Uconnect Box erkannt wird, und hilft, ein möglicherweise gestohlenes Fahrzeug wiederzufinden. Die Funktion „My Fleet Manager“ wendet sich an die Verwalter kleiner Fahrzeugflotten.

Das gesamte Serviceangebot von UconnectTM sowie mögliche Upgrades und Weiterentwicklungen sind ab Marktstart verfügbar. Die Integration der UconnectTM Box in den 2020er Modelljahrgang des Jeep Renegade ist Teil der Strategie von FCA zum Aufbau eines globalen Ökosystems, mit dem die Online-Fähigkeiten weltweit aller Fahrzeugmodelle der FCA Marken optimiert werden.

 

Uconnect LIVE Services

Die drei Systeme – Uconnect 5.0, Uconnect 7.0 und UconnectTM 8.4NAV – bieten je nach Ausstattungsversion Uconnect LIVE Dienste mit einer Reihe von Anwendungen auf dem Uconnect Display, einfach mittels Internetverbindung über das kompatible Smartphone des Fahrers. Die Uconnect LIVE App lässt sich aus App Store oder Google Play auf das Smartphone herunterladen.

Mit Uconnect LIVE haben die Nutzer Verbindung zu Tune In Internet, einem Web-Radio mit mehr als 100.000 Sendern aus aller Welt, der Deezer Internet Musik-Plattform mit über 35 Millionen Titeln, mit dem Reuters Nachrichtendienst und natürlich mit Facebook CheckIn und Twitter. Uconnect LIVE öffnet auch den Zugang zu my: Car, dem Service mit Kundendienst-Erinnerungen und einem elektronischen Eigner-Handbuch, um alle Wartungs-Themen im Überblick zu haben.

 

Jeep Skills, die exklusive App zur Echtzeit-Messung von Off-road Performance

Für Kunden, die ihre Fähigkeiten im Gelände verbessern wollen, lässt sich Uconnect 8.4NAV mit Jeep Skills ausrüsten. Diese bemerkenswerte und anwenderfreundliche App bietet spezifische Indikatoren, mit denen Fahrer ihre Leistung im Gelände messen können.

Mit Jeep Skills entdecken Kunden das Gelände-Potential des neuen Jeep Renegade und entdecken seine Möglichkeiten. Jeep Skills informiert den Fahrer konstant über seine Gelände-Fahrsysteme und liefert praktisches Feedback auf dem 8,4 Zoll großen (21,3 Zentimeter) Bildschirm mit Hilfe von Parametern wie Traktion, Seitenneigung, Steigung und Gefälle, Luftdruck und Höhe über Meeresspiegel – alles in Echtzeit.

Weitere nützliche Fahrzeuginformationen wie Öldruck, Lenkeinschlagwinkel, Fliehkräfte, Druckkräfte auf Gas- und Bremspedal, Beschleunigung von 0 bis 50 Kilometer pro Stunde und von 0 bis 100 Kilometer pro Stunde, Bremsweg und Geschwindigkeit sind ebenso abrufbar.

Fahrer können aus einem Katalog verschiedene Fahrtstrecken aussuchen und sich über deren Details informieren, oder sie können eigene Fahrtrouten mit der gesamten Jeep-Community und Jeep-Skills-Nutzern teilen.

 

Der größte Instrumenten-Farbbildschirm des Segments

Den Instrumententräger vor dem Fahrer eines Jeep Renegade Limited oder Trailhawk füllt auf Wunsch ein Farbdisplay mit 17,8 Zentimeter Bildschirmdiagonale, das sich ganz nach den Wünschen des Fahrers konfigurieren lässt.

Das Display bietet eine Vielzahl von Personalisierungs-Möglichkeiten, von der schlichten Geschwindigkeitsanzeige bis hin zu spezifischen Status-Informationen. Die Einstellungen und Möglichkeiten des Displays erklären sich mit leicht zu verstehenden Symbolen und Hinweisen nahezu selbst. Mit Knöpfen am Lenkrad kann der Fahrer den Bildschirm so viel oder wenig Information anzeigen lassen wie er es gerade wünscht. Dazu können die vier Ecken des Displays Fahrzeuginformationen auf einen Blick anzeigen, wie zum Beispiel den Momentanverbrauch, die Außentemperatur, die Uhrzeit oder die Kompassrichtung. Pop-up Warnungen zeigen dem Fahrer sofort, wenn etwas mit seinem Auto nicht stimmt. Und als weitere Annehmlichkeit kann sich der Fahrer alle ausgegebenen Sprachwarnungen danach noch einmal in Ruhe ansehen, wenn er sicher geparkt hat.

 

Jeep® Renegade & Mopar®

Der weltweite Start des Jeep® Renegade betont die intensive, erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Jeep und Mopar®, der Marke für Service, Kundendienst, Original-Ersatzteile und Zubehör für die Marken von Fiat Chrysler Automobiles. Eine große Bandbreite an Aftersales-Services und -Produkten entstand eigens für das neue kleine SUV von Jeep um allen Anforderungen der Kunden an Funktionalität und Individualisierung gerecht zu werden.

 

Mehr als 100 exklusive Zubehörteile

Das Zubehör-Geschäft erreicht weltweit ein Volumen von knapp 53 Milliarden Euro; dies ist der Geschäftsbereich von MOPAR mit seinen mehr als 25.000 hochwertigen Zubehör-Artikeln in mehr als 130 Ländern. Entwickelt zusammen mit den Fahrzeug-Konstrukteuren passen alle Produkte nahtlos zu den verschiedenen Modellen und ihren technischen, stilistischen und mechanischen Charakteristika.

Allein für den neuen Jeep® Renegade stehen mehr als 100 Zubehörartikel zur Verfügung und erlauben Individualisierung auf unterschiedlichstem Niveau. Das reicht vom Aufkleber für Motorhaube, Türen und Karosserieflanken – wie zum Beispiel dem kultigen „U.S. Army Star“ –, Außenspiegelgehäuse-Verkleidungen, Frontgrills in vier verschiedenen Farben bis hin zu 17 Zoll großen Aluminiumrädern in vier Farben und Dachscheinwerfern, die den Offroad-Charakter des Renegade besonders hervorheben. Für noch mehr attraktive Funktionalität rund um den Renegade bietet das MOPAR-Programm eine Auswahl an Transportboxen für Dach oder Heck.

Auch Artikel für den Innenraum gehören dazu, wie zum Beispiel verschiedene Fußmatten oder Organisationshilfen zur optimalen Nutzung des Gepäckraums. Und selbstverständlich lassen sich auch Systeme wie Parksensoren oder WiFi von MOPAR nachrüsten.

 

Das neue „Mopar® Vehicle Protection“ Freedom Paket

„Mopar® Vehicle Protection“ (MVP) bietet von Fiat Chrysler Automobiles garantierte Serviceverträge mit umfangreicher Abdeckung mechanischer Komponenten und maßgeschneiderten Serviceplänen, zusätzlich zu einem Assistenz- und Reparaturservice von hoch spezialisierten Technikern, die ausschließlich Original-Ersatzteile verwenden.

In mehr als 30 Ländern in der Region EMEA (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) hat „Mopar Vehicle Protection“ ein Portfolio von mehr als 50 Produkten entwickelt, die unter dem Produktnamen „Freedom Pack“ auf die Renegade-Kunden zugeschnitten sind. Das Paket erweitert die Herstellergarantie von drei auf fünf Jahre und konzentriert sich auf die Abdeckung von Schäden an mechanischen und elektrischen Teilen. Im Angebot sind Service- und Assistenzpläne, die zu wettbewerbsfähigen Preisen ein Fahrzeug garantieren, das ständig in einem perfekten Zustand ist.

 

Produktion

 

Erster in Italien gebauter Jeep®, der außerhalb der U.S.A. für den gesamten Weltmarkt produziert wird

Das grundmodernisierte Werk SATA (Società Automobilistica Tecnologie Avanzate) in Melfi ist die Geburtsstätte des neuen Jeep® Renegade.

Das fast 1,9 Millionen Quadratmeter große Werk wurde ab 1991 gebaut, das erste Fahrzeug rollte dort im Oktober 1993 vom Band. In den letzten 20 Jahren entstanden in dem Werk Modelle wie der Fiat Punto (1994), der Lancia Ypsilon (1995), der New Ypsilon (2003), der Grande Punto (2005) und der Punto Evo (2009).

Heute besteht der Komplex aus Presswerk, Karosseriemontage, Lackiererei und Endmontage – und nicht zuletzt natürlich aus knapp 6.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die den ersten in Italien produzierten Jeep für den gesamten Weltmarkt zu bauen.

Die Produktion des neuen Jeep Renegade in Melfi startete im Juli 2014.

 

Modellangebot

Der neue Jeep® Renegade steht in Deutschland mit vier Ausstattungsversionen zur Wahl: Sport, Longitude, Limited und Trailhawk.

Sport ist das Einstiegsmodell in die Jeep-Welt, Limited das Topmodell bei Technologien, Personalisierung und Serienausstattung, die bisher nur in Modellen größerer Segmente zu finden waren.

Für Kunden mit Fokus auf maximale Geländetauglichkeit ihres Jeep steht der Renegade Trailhawk bereit, das geländegängigste Fahrzeug seiner Klasse, das mit dem Gütesiegel „Trail Rated“ zu verstehen gibt, dass es den berüchtigten Rubicon Trail in Kalifornien bezwingen kann. Dabei hilft dem Trailhawk im Wesentlichen sein Vierradantrieb Jeep Active Drive Low, das Selec-Terrain™ System mit Rock-Modus (permanenter Vierradantrieb mit automatischer Sperrung des Hinterachs-Differenzials), die um 20 Millimeter auf 210 Millimeter vergrößerte Bodenfreiheit, Unterfahrschutz, stabile rote Schlepphaken, Front- und Heckschürze für größere Böschungswinkel (30 Grad vorn, 34 Grad hinten) und der Rampenwinkel von 23,5 Grad.

Die Modelle Sport und Longitude rollen auf Rädern der Dimension 16 Zoll, Trailhawk und Limited auf 17 Zoll.

1Kompatibilität vorausgesetzt. Eine Liste der kompatiblen Geräte finden Sie unter https://www.mopar.com/de-de/care/bluetooth-pairing.html. CarPlay, iPhone und Siri sind geschützte Marken der Apple Inc.

2Kompatibilität vorausgesetzt. Eine Liste der kompatiblen Geräte finden Sie unter https://www.mopar.com/de-de/care/bluetooth-pairing.html. Android, Android Auto, Google Play und andere Marken sind geschützte Marken der Google Inc.

 

Verbrauch und Emissionen

Jeep Renegade

1.0 T-GDI (88 kW)                 6,1 l/100 km*  139 g/km*

1.3 T-GDI 110 kW)                 6,4 l/100 km*  164 g/km*

1.6 MultiJet (88 kW)MT         4,9 l/100 km*  129 g/km*

1.6 MultiJet (88 kW)DCT       5,0 l/100 km*  131 g/km*

2.0 MultiJet (103 kW) MT       5,8 l/100 km*  153 g/km*

2.0 MultiJet (103 kW) AT       6,4 l/100 km*  167 g/km*

2.0 MultiJet (125 kW)             6,6 l/100 km*  173 g/km*

 

 

Nach Richtlinie 80/1269/EWG in der gegenwärtig geltenden Fassung. Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren (Richtlinie 80/1268/EWG in der gegenwärtig geltenden Fassung) ermittelt. Die Angaben beziehen sich nicht auf ein einzelnes Fahrzeug sondern dienen allein Vergleichszwecken zwischen verschiedenen Fahrzeugtypen.

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