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03 Nov. 2020

Heiße Phase im Titelkampf der ADAC Formel 4 powered by Abarth: Nach den Läufen auf dem Lausitzring ist Jak Crawford dem Briten Jonny Edgar auf den Fersen

Heiße Phase im Titelkampf der ADAC Formel 4 powered by Abarth: Nach den Läufen auf dem Lausitzring ist Jak Crawford dem Briten Jonny Edgar auf den Fersen

Am vorletzten Rennwochenende der deutschen Formel 4 gab es Siege für den Russen Lomko, den US-Amerikaner Crawford und den Franzosen Bernier. Der Titelkampf wird am kommenden Wochenende in Oschersleben zwischen Edgar und Crawford entschieden.

 

Frankfurt, im November 2020

Ein spannender Kampf um den Sieg tobt in der ADAC Formel 4 powered by Abarth – das belegte auch das vorletzte Rennwochenende mit den Läufen 16, 17 und 18. Je ein Sieg schlug nach den Rennen auf dem Lausitzring für den Russen Vladislav Lomko (US Racing), den Amerikaner Jak Crawford (Van Amersfoort Racing) und den Franzosen Victor Bernier (R-ace GP) zu Buche. Dank seines Sieges hat Crawford den Abstand zum Gesamtführenden Jonny Edgar verkürzt und kann beim Finale noch Champion werden. Edgar geht mit einem Vorsprung von 23 in die letzten drei Läufe. Ganz sicher spricht die Ausgangslage für den Briten, aber eine Titelgarantie ist der Vorsprung beileibe nicht.

Das erste Rennen fand bei Regen statt und Lomko konnte Elias Seppänen, Inhaber der Pole-Position, direkt nach dem Start überraschen und die Führung übernehmen. Lomko blieb bis zur Zielflagge vorn: „Das war ein ziemlich hartes Rennen, und es gab einige Überraschungen“, sagte der Russe hinterher. „Ich glaube nicht, dass ich irgendetwas hätte verbessern können. Ich habe es wirklich genossen“, fügte er stolz an.

Im Kampf um den zweiten Platz wurde Seppänen auch noch vom Franzosen Victor Bernier überholt. Vierter wurde der Deutsche Joshua Dürksen (ADAC Berlin-Brandenburg e.V.).

Im zweiten Rennen flogen zwischen Edgar und Crawford die „Fetzen“: Die beiden Top-Piloten kollidierten in der Anfangsphase. Der US-Boy gewann den Fight und holte sich die Führung, während der Brite auf den letzten Platz zurückfiel. Jonny Edgar kämpfte sich aber noch auf den siebten Platz vor.

„Es war ein sehr wichtiger Sieg für mich, besonders in Hinblick auf das Finale am kommenden Wochenende“, sagte Crawford, „weil man ja nie wissen kann, was passieren wird.“

Ein siebter Platz in Rennen 2 bedeutete, dass Edgar von der ersten Reihe aus in den dritten Lauf starten konnte. Zu Beginn des ebenfalls spannenden Rennens konnte er auf nasser Strecke seine gute Position aber nicht ausnutzen: Bereits nach der ersten Kurve befand er sich hinter Bernier, dem Briten Oliver Bearman (US Racing) und Dürksen auf dem vierten Platz. In der Mitte des Rennens verließ Edgar die Strecke sogar kurz, schaffte es aber als Vierter vor Crawford zu landen. Denn der US-Amerikaner war in einen Unfall mit Bearman verwickelt und musste das Rennen vorzeitig beenden. Am Ende wurde der Deutsche Tim Tramnitz (US Racing), Zweiter, auf Platz 3 kam der Russe Kirill Smal (R-ace GP) ins Ziel.

Nach dem Rennen hatte Edgar tröstende Worte für seinen Rivalen Crawford übrig: „Es war sehr unglücklich für ihn, aber gut für meine Meisterschaftshoffnungen. In Oschersleben muss ich nicht zu hart kämpfen. Wenn ich in den Läufen vor oder knapp hinter Jak bleibe, schaffe ich es.“

Allzu sicher sollte sich Edgar noch nicht sein, denn ihn erwartet ein heißes Finale. Der Champion wird am kommenden Wochenende in der Motorsport Arena Oschersleben nach drei bestimmt sehr spannenden Läufen gekürt.

Der aktuelle Stand in der ADAC Formel 4 powered by Abarth vor dem letzten Rennwochenende: 1. Jonny Edgar (GBR, Van Amersfoort Racing), 264 Punkte; 2. Jak Crawford (USA, Van Amersfoort Racing), 241; 3. Elias Seppänen (FIN, US Racing), 217, 4. Victor Bernier (FRA, R-ace GP), 193, 5. Tim Tramnitz (GER, US Racing), 189.

 

Kontakt:
Anne Wollek
Tel: +49 69 66988-450
E-Mail: anne.wollek@fcagroup.com

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